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Schon seit 1959 gibt es den Pfadfinderstamm Cosuaneten in München. Viel älter ist jedoch der Name unseres Stammes: Die Cosuaneten waren ein bajuwarischer Volksstamm, der zwischen den heutigen Städten München, Mühldorf und Rosenheim lebte. Im 1.Jahrhundert n.Chr. wurde er von Cäsar unterworfen.
Im Gegensatz zu diesen rauhen Sitten der Antike ist unsere heutige Pfadfinderarbeit ziemlich pazifistisch - wenn man einmal von den freundschaftlichen Balgereien bei Geländespielen absieht... Denn unser Stamm macht Pfadfinderei der traditionellen Art: Die Pfadfinderregeln, welche Völkerverständigung sowie Kennenlernen und Bewahren der Natur vorschreiben, sind unser Maßstab. Völkerverständigung praktizieren wir auf unseren Großfahrten, und im Jahr 2006 richtete unser Bund ein großes Lager in der Nähe von Wolfsburg aus, zu dem über 5.000 Pfadfinder aus aller Welt kamen.
Die Verbundenheit zur Tradition bringt es auch mit sich, dass wir Kluft tragen. Die Kluft festigt den Gruppenzusammenhalt und verhindert, dass Einzelne sich durch Modeklamotten von den Anderen abheben.
Im Moment renovieren wir unseren Bauwagen an der Truderinger Str. 321, um unser bewährtes Stammesheim noch gemütlicher zu machen. Außerdem sind wir regelmäßig auf Veranstaltungen des Kulturreferats in Trudering dabei und zeigen Engagement für das Truderinger Bürgerhaus.
Unsere 6 bis 10-jährigen Kinder heißen Wölflinge, ihre Gruppe heißt Meute. Unsere Meuten treffen sich jede Woche einmal. Die Meutenstunden finden im Truderinger Wald oder am Bauwagen statt, dabei lernen die Kinder spielerisch die Natur kennen und können sich richtig austoben. Alle paar Monate machen wir ein Meutenlager, das ist immer eine Mordsgaudi für alle. Mädchen und Jungen mit 6 - 8 Jahren können jederzeit einsteigen!
Die Pfadfinderstufe ist die Stufe der 10 bis 16-jährigen Kinder. Auch sie treffen sich einmal pro Woche in der Sippenstunde. Die Sippen haben nur sechs bis neun Mitglieder; da sie oft auf Fahrt gehen, können sie sich in ihren Sippenstunden nicht nur mit Spielen und Gesang befassen, sie müssen auch Pfadfindertechnik (Knoten, Zelte, Kochen...) lernen und ihre Fahrten vorbereiten. Diese Fahrten sind zunächst nur Wochenendtouren ins Münchner Umland; in den Ferien reisen die Sippen dann auch mal in fernere Länder, wie beispielsweise im Sommer 2006 nach Mazedonien...
In der Roverstufe kann man bei uns ein Leben lang Pfadfinder bleiben!
| Andreas Saffran (Stammesführer) | |
| Homepage: | www.cosuaneten.de |
| info(at)cosuaneten.de |
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